Was tun bei Signal Problemen?
Ein Container kann wie ein «Faradayscher Käfig» wirken und die Übertragung blockieren. Doch es gibt Abhilfe.
Unterflur Abfall Systeme sind gross im Trend. Man sieht sie in der Schweiz immer öfters; haben sie doch den Vorteil, ein sauberes Stadtbild und weniger Lärmemissionen abzugeben. Dabei sind die Sammelbehälter teilweise oder komplett unter dem Boden verbaut. Lediglich die Einwurfsäule ragt heraus.
Herausforderung «Signalstärke»
Sei es bei Unterflurcontainer oder auch bei oberirdischen Abfallbehältern; das Metall kann in beiden Fällen je nach Umständen das Antennensignal der Sensoren abschirmen. Es kann zur Herausforderung werden, ein genug starkes Übertragungssignal zu erhalten. Schliesslich muss es vom Sensor aus bis zur Übermittlungsantenne eines Providers reichen. Je nach Container Bautyp kann das Metall des Behälters merkliche Übertragungsstärke minimieren oder gar abblocken. Resultat: Faradayscher Käfig Effekt. Die Sensordaten gelangen nicht zur Cloud Destination.
Man hat also zwei Hürden: Zuerst muss das Signal a) aus dem Behälter heraus gelangen und quasi an die Oberfläche. Von dort muss es dann b) die nächste Provider-Antenne erreichen (z.B. Swisscom, Salt etc.) können. Ein weiterer Aspekt im Puzzle ist c) die Art der Signalübertragung. Denn Sensoren mit GSM/LTE 3G/4G Technologie haben unterschiedliche Verhaltenscharakteristika als Sensoren mit LoRa Technologie. Es kann demnach je nach Bauart bzw. Containertyp und je nach Standort (Entfernung zur Provider Antenne) zu einer grösseren Herausforderung werden.
Die Stadt Kloten tauscht gewisse kleine oberirdische Kübel aus und ersetzt sie mit grösseren Unterflur Systemen. Damit der Werkhof weiterhin von der Abfall Füllstand Sensorik profitieren kann (für jederzeitige Kenntnis aktueller Füllstände), mussten die Sensoren aus den Abfallbehältern des Typs 110 Liter Herkules Aescher ausgebaut und in die neu verbauten UFS ASB-2000 Liter der «rund ums grün ag« eingebaut werden. Diese befinden sich im Klotener Naherholungsgebiet, bei Spielplätzen und öffentlichen Grillstationen.
Das Team des Werkhofs fährt hier zum Teil weite KM-Strecken. Nachdem sie früher die Leerungen meist zu ineffizienten Fixzeiten erledigten, kann mit den Sensoren eine bedarfsgerechte Leerung stattfinden. Erreicht der Behälter den definierten Schwellenwert (% Füllstand), geht die Meldung an die Dispo und/oder Chauffeur raus. So können Routen und Leerungen optimiert werden. – Doch musste dafür das beschriebene Problem reduzierter Signalübertragung behoben werden.
Lösungsansätze
Wir haben verschiedene Lösungen bereit, um erschwerte Standortbedingungen trotzdem in eine Abfall Füllstand Sensorik Lösung einzubinden. Dies konnte für die Stadt Kloten mit Erfolg umgesetzt werden. Denn als wir die Sensoren «ummontierten» und in die neuen Unterflur Modelle einbauten, wurden wir teilweise mit Signal Problemen konfrontiert. Die Signalstärke wurde durch die Metallwände stark abgeblockt und konnte die Provider Antenne nicht erreichen.
Sehr schnell mussten wir die Herausforderung eines «Faradayschen Käfigs» meistern. Um das Antennensignal weniger zu beeinträchtigen, wurden diverse Lösungen realisiert. Je nach Sensortyp konnten wir das Signal mittels externer Antenne stärken und «rausführen». Ein andermal konnten wir beim Container bzw. «Metall Käfig» ein kleines Metallstück mit einer Kunststoffmasse ersetzen. Das erlaubt dem Signal nun, durch den Kunststoff zu gelangen, an die Oberfläche zu dringen und somit die entlegene Provider Antenne zu erreichen.
Innovative Ansätze
Die oben beschriebenen Lösungen zeigen es. Jede Signalherausforderung ist unterschiedlich. Dabei eruiert unser Expertenteam pro Case und Örtlichkeit die spezifische Problemstellung und entwickelt die dafür am besten passende Lösung. Selbst wenn keine herkömmliche Lösung funktioniert (z. Bsp. eine «Antennen Verlängerung») suchen wir kreativ nach einer möglichen Abhilfe.
Weitere Projekte von Abfallcontainer Füllstandsensoren sind zu finden mittels Klick auf den gewünschten TAG in der rechten Spalte. Oder hier Basellandschaft, St. Moritz 2021, St. Moritz 2023
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